Türkiyemspor gegen TeBe am Samstag
•August 5, 2009 • Kommentar schreibenAm Samstag um 14:00 ist es soweit. Der erste Spieltag der Regionalliga steht an. Tennis Borussia spielt auswärts bei Türkiyemspor.
Die Jahnsportpark Wochen gehen also in die zweite Runde. Nach Runde 1 im DFB-Pokal gegen des KSC nun bei Türkiyemspor. Die sind schon an das überdimensionierte Stadion ohne Stehplätze gewohnt, spielten sie doch schon die komplette letzte Saison über dort.
Gespannt sein darf man als TeBe-Fan wohl, wo der Gästeblock sein wird. Bei Sicherheitsspielen wurden die Gäste normalerweise in die Kurve unter der Anzeigetafel verfrachtet, man kann nur hoffen, das dies nicht auch für uns zutrifft. Man ist dort ca. 2km entfernt vom Spielfeld, ein Dach gibt es auch nicht.
Jahnsportpark Teil 3 folgt dann eine Woche später beim Heimspiel gegen Hansa II. Danach wird das Mommsenstadion wieder für den Fußballsport geöffnet sein. Hoffentlich wird wenigstens der Rasen vor den Hammerwerfern und ihren Freunden verschont.
TeBe 0:2 KSC
•August 5, 2009 • 7 KommentareDas erste Pflichtspiel ist absolviert. TeBe verliert in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den zwei Klassen höher angesiedelten Karlsruher SC mit 0:2.
TeBe war sehr defensiv aufgestellt, versuchte es in der ersten Halbzeit ausschließlich über Konter. Der KSC dann in der 35. Minute mit dem 0:1 nach einem Freistoß.
In der zweiten Hälfte versucht TeBe streckenweise Druck aufzubauen, schafft es aber nicht sich zwingende Chancen zu erarbeiten. Am Ende kontert der KSC. 0:2 in der 82. Minute.
Das Spiel fand nicht im heimischen Mommse statt, sondern im viel zu großen und ausschließlich mit unglaublich hässlichen bunten Sitzschalen ausgestatteten Jahnsportpark. Grund hierfür ist wohl, dass das Mommsenstadion Trainingsstätte für die zwei Wochen später stattfindende Leichtathletik WM ist.
Einige Fans blieben wegen der völlig überteuerten Eintrittspreise von 15€ direkt zu hause, andere, die zwar angereist sind waren etwas verwundert über das Dress der Mannschaft. Es wurde eine Abstimmung über das Aussehen des Trikots angeleiert, entschieden wurde sich für ein sattes lila mit senkrechtem weißen Streifen. Gespielt wurde aber -überraschender weise- in einem hässlichen blassen lila, von einem Streifen keine Spur.
Eine Stellungnahme des Vereins dazu gab es wie gewohnt nicht. So kann man nur mutmaßen, entweder wurde nicht pünktlich bestellt, oder nicht pünktlich geliefert. Oder einfach nicht richtig kommuniziert.
Bus nach Gütersloh
•April 21, 2009 • Kommentar schreibenTBAF organisiert zum nächsten Auwärtsspiel der TeBe-Frauen am 03.05. einen Fanbus. Ein Punkt in Gütersloh reicht, um den Aufstieg in die 1. Bundesliga zu erreichen.
Der Bus wird, auf Grund einer großzügigen Spende des Frauensponsors Abtec nur ca. 10-15€ kosten.
Der genaue Preis, so wie Abfahrtszeit- und Ort (wahrscheinlich gegen 07:00) werden im Laufe der Woche bekannt gegeben.
Anmeldungen sind jetzt schon möglich per mail unter lenni(at)mommsenstadion.de, per Telefon unter 0162 655 60 36 oder im Lila Kanal, beziehungsweise beim nächsten Heimspiel der Herren in der Geschäftsstelle.
ALERTA! Action Days
•März 17, 2009 • 3 KommentareDas internationale antifaschistische Fußballfan-Netzwerk Alerta! organisiert in diesem Monat (März) einen Aktionsmonat zur Situation antirassistischer Fußballfans in Osteuropa.
Wir als Teil der Tebe-Fanszene haben uns entschieden im Rahmen dieses Aktionsmonats am 20.März beim Spiel TeBe gegen Reinickendorfer Füchse einen Aktionstag durchzuführen und somit unseren Beitrag dazu leisten über die Problematik in der osteuropäischen Fußballszene aufmerksam zu machen und unsere Solidarität mit den betroffen Fußballfans zu zeigen.
Aber vorallem werden wir an diesem Tag Spenden für den 1996 entstandenen polnischen, antirassistischen Verein NIGDY WIECEJ (NIE WIEDER) sammeln.
NIGDY WIECEJ wurde als Reaktion auf die wachsende Fremdenfeindlichkeit in der polnischen Gesellschaft und Politik gegründet mit dem Ziel diesen unerträglichen Zustand ändern zu wollen. Dazu gibt der Verein beispielsweise die Zeitschrift Nigdy Wiecej heraus. Diese Zeitschrift ist die wichtigste Publikation, die sich professionell mit den Thema des Neofaschismus und dessen Bekämpfung auseinandesetzt. Aber auch Bücher, Flyer, Plakate, Aufklärungsfilme für beispielsweise Schulen oder Universitäten produziert der Verein.
Der Verein gehört zu den Mitbegründern des europäischen Netzwerks Fußball gegen Rassismus in Europa (Football Against Racism in Europe – FARE).
Weiterhin führt NIGDY WIECEJ in zunehmenden Maße Kampagnen und Programme durch, mit denen der Verein auf die rechte Problematik in Stadien, Gesellschaft und Politik aufmerksam machen möchte.
Als Beispiel zu nennen ist die Kampagne Wir kicken den Rassismus aus den Stadien, die sich hauptsächlich an Fußballfans, aber auch an die Sportler, Trainer, Sportfunktionäre und Journalisten selbst richtet. Nach dem Vorbild der westlichen Länder wollen sie antirassistische Einstellungen unter den Fußballfans verbreiten und die allgegenwärtige faschistische Symbolik aus den Stadien rausschmeißen, was ihen teilweise auch schon gelang.
Und diese Kampagne ist notwendig, denn die polnischen Sportarenen, insbesondere die Fußballstadien, sind in den letzten Jahren zu gefährlichen Orten voller Aggression, Gewalt und Hass geworden, die immer beunruhigendere Formen annehmen. Deutlich stieg der Rassismus, Chauvinismus und nationalistische Hass an. Die Zahl der Vorfälle mit rassistischem Hintergrund zeugt unmissverständlich von dem Ausmaß des Phänomens. In vielen Ligaspielen sind die Tribünen voller Flaggen mit neofaschistischen Symbolen, man hört antisemitische Gesänge und rassistische Rufe, die vor allem an die aus Afrika stammenden Wettkämpfer gerichtet sind. .
Zu den Erolgen des Vereins gehören beispielweise:
- die erfolgreiche Kampagne für die Aufnahme des Verbots von faschistischen und rassistischen Organisationen in die Verfassung der Republik Polen aufzunehmen(Artikel 13)
- die Herausgabe von 4 CDs im Zyklus „Musik gegen Rassismus” mit Beteiligung der wichtigsten polnischen Rockmusiker
- Publikation von einigen hundert Artikeln zum Thema Rassismus und Neofaschismus in den größten polnischen Zeitungen sowie die Teilnahme in vielen Rundfunk- und Fernsehsendungen, die sich dem Problem des Rassismus und Neofaschismus widmeten
- die Bekanntmachung von vielen unbekannten Fakten über die extreme Rechte in Polen durch die Zeitschrift „NIGDY WIECEJ”
Beim deutschlandweit größten antirassistischen Fanturnier (organisert von Fangruppierungen des Fc. St. Pauli) hatten wir die Möglichkeit Mitglieder des Vereins kennzulernen und uns von ihrer Arbeit und ihren Problemen vor Ort berichten zu lassen.
Um diese Arbeit weiterhin leisten zu können, braucht der Verein neben unserer Solidariät auch Spenden! Deshalb gibt es vor und während des Spiels am 20.März die Möglichkeit Geld für den Verein NIGDY WIECEJ zu spenden.
Denn der Kampf gegen Diskriminierung und Faschismus ist international, er kennt keine Grenzen!
TeBe Party Army
Weitere Infos zu Alerta!, FARE und Nigdy Wiecej und ihren Aktivitäten findet ihr unter:
http://alerta.bplaced.net/wordpress
http://www.farenet.org
http://www.nigdywiecej.org
TeBe 2 : 0 Greifswalder SV
•März 8, 2009 • Kommentar schreibenMit einer völlig überzeugenden Leistung hat Tennis Borussia heute den 3. der NOFV Oberliga Nord, Greifswalder SV, geschlagen.
Nach dem 0:0 beim BAK und auch noch nach dem 3:1 gegen Norden Nordwest auf Kunstrasen am Mittwoch hatten einige Leute schon Sorgen, das eventuell der Schlendrian bei TeBe einziehen könnte. Die Mannschaft hat uns heute glücklicherweise das Gegenteil bewiesen.
TeBe spielte von Anfang an druckvoller als die Gäste aus Greifswald, vor allem Felix Below und Benny Griesert fielen heute auf. In der 45. Minute erzielte Aymen Ben-Hatira nach einer tollen Flanke von FußFußFuß, der heute auch richtig ablieferte das 1:0 per Kopf.
Der Support war heute zwar besser als letzte Woche und wohl auch besser als am Mittwoch beim Pokalspiel, trotzdem alles andere als überzeugend. Spiele am Sonntag liegen uns einfach nicht. Auch die Greifswalder waren mit immerhin 30 Leuten mitgereist, auf die 30 Leute waren gefühlte 100 Tröten und eine Flüstertüte verteilt, Stimmung dort also auch nicht wirklich vorhanden.
Das 2:0 fiel direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit, als quasi 95% des Block E noch an verschiedensten Bierständen, in Fanshops oder sonst irgendwo unterwegs waren. Diesmal flache Hereingabe von rechts und Fuß vollendet gekonnt ins linke Eck. Bizarrer Torjubel im fast leeren Block.
16 Pukte auf Platz zwei, der Abstand zwischen TeBe und Dynamo ist mittlerweile größer als der zwischen Dynamo und einem Abstiegsplatz. Langsam fängt man an den Traum zu glauben.
Erklärung von Tennis Borussia Abteilung „Aktive Fans“
•Januar 13, 2009 • 2 KommentareBeim gestrigen Hallenturnier der Berliner Regional- und Oberligisten in der Charlottenburger Sporthalle kam es im Turnierverlauf wiederholt zu antisemitischen, rassistischen und homophoben Äußerungen der Anhänger des 1. FC Union gegenüber den Fans von Tennis Borussia Berlin. Nach der Partie zwischen beiden Mannschaften stürmten die Union-Anhänger sogar das Spielfeld und versuchten, in den gegenüber liegenden Block der TeBe-Fans zu gelangen. Dies konnte von der Polizei in letzter Sekunde verhindert werden.
Der Veranstalter, die Regional- und Oberliga-AG des Berliner Fussball-Verbandes (BFV), und die Sicherheitskräfte reagierten auf die Entgleisungen selbst nach Aufforderung von Vereinsvertretern anderer teilnehmender Mannschaften nicht.
Die Abteilung der aktiven Fans von Tennis Borussia verurteilt die antisemitischen, rassistischen und homophoben Äusserungen auf das Schärfste und fordert die zuständigen Verbände BFV und DFB auf, endlich entschieden dagegen vorzugehen. Gesänge wie „Alle Juden sind Schweine“ oder „Asylanten“ sind Straftaten und müssen auch endlich als solche geahndet werden. Die Sonderbehandlung von Vereinen mit großer Anhängerschaft muss ein Ende haben, wenn es die Funktionäre mit ihren Toleranz-Appellen ernst meinen.
Tennis Borussia ist als Verein mit jüdischen Wurzeln und einer friedlichen Fanszene, die sich öffentlich deutlich gegen Rassismus, Homophobie und Antisemitismus positioniert hat, immer wieder Opfer von rechtsradikalen Übergriffen.
Politik hat im Fußball nichts verloren…
•Januar 11, 2009 • 7 Kommentare…schreien die Unioner immer wieder als erstes und supporten zum Beispiel in Babelsberg „Fußball“ um zu symbolisieren, das es eben um diesen geht und nicht darum linke Politik zu betreiben und den Fußball als Plattform für diese zu verwenden. Fanszenen wie die in Babelsberg oder unsere wurden heute wieder einmal absolut bestätigt. Es gibt keine unpolitischen Kurven.
Am Rande des Hallenturniers der Regional -und Oberligamannschaften, in dem Union absolut keine Daseinsberechtigung hat, da sie einfach in keiner der dazugehörigen Ligen spielen, kam es heute zu Ausschreitungen. Unter Rufen wie „Asylanten“, „Alle Juden sind Schweine“ und „Antifa Hahaha“ wurde das Feld gestürmt und sich auf den Tebeblock zubewegt. Die Polizei konnte rechtzeitig dazwischen gehen um ein Match im Verhätnis 10 gegen einen zu verhindern.
TeBe hat gerade souverän das Spiel gegen eine schwache Unioner Mannschaft gewonnen, als die etwas unwirkliche Szenerie startete. Offensichtlich gehören Platzstürme im Ostberliner Schwanzvergleich zur Tagesordnung, mehrere hundert Unioner können sich das bei ca. 20-30 Tebefans (viele boykottieren das Turnier, weil sie erfahrungsgemäß mit genau solchen Situationen rechnen) ja mal trauen.
Das Turnier gewann übrigens die zweite Mannschaft von Hertha BSC mit einem 3:0 im Finale gegen Türkiyemspor.
Ein Armutszeugnis, das dieser widerliche Verein aus Köpenick jedes jahr aufs Neue eingeladen wird nur um ein bisschen Kasse zu machen.




































Neueste Kommentare